Aktuelle Informationen

Hier finden Sie u.a. Urlaubsankündigungen sowie kommende Veranstaltungen in unseren Gemeinden.
Werfen Sie ruhig auch einen Blick in die Termine oder den Gemeindebrief.

 

Jahreslosung 2022

Jesus Christus spricht: "Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen!"
(Johannes 6, 37)

 

Wirberger Sommermusik 2022

Nach zwei Jahren der Abstinenz wollen wir im Juli wieder zur Wirberger Sommermusik einladen.
Sie beginnt, wie in den Vorjahren mit dem Abendläuten um 19:00 Uhr in der
Pfarrkirche auf dem Wirberg.
Mit dem Klang der Glocken wollen wir zur Ruhe kommen und die Musik
unterschiedlichster Art genießen.
Die Termine werden im nächsten Gemeindebrief sowie über die
Heimatzeitung, unsere Homepage und Aushänge bekanntgegeben.

Am 23.07.2022 um 19:00 Uhr musiziert Markus Brand für Sie an der Orgel.

 

Zeit für Kinder

Wann: Mittwoch, 13. Juli von 16-18 Uhr
Treffpunkt: Gemeindehaus Göbelnrod


Wer kann kommen? Alle Kids ab 5 Jahren der
Gemeinde und drumherum

Liebe Kids,

endlich wieder Zeit für Action und gute Laune...

Wir freuen uns riesig darauf, einmal im Monat einen
spannenden Nachmittag mit Euch zu verbringen.
Mit abwechselnden Themen wird es bestimmt auch nicht langweilig.
Spiele, Geschichten, Aktionen etc...
wir haben viele Ideen für euch.
Also, packt eure Freunde ein und wir
sehen uns...


Viele liebe Grüße


Euer Team vom Kindernachmittag in Göbelnrod

Steffi, Florentine, Corinna und Jenni


P.S. über tatkräftige Unterstützung im Team
freuen wir uns natürlich sehr.
Bei unserem ersten Nachmittag wäre es schön, wenn eure
Eltern eine Rückmeldung per E-Mail ans Pfarramt geben, damit wir besser planen können.

 

Pilgergottesdienst am 24.07.2022

Kirchspielgottesdienst für alle:
Pilgergottesdienst nach Elsa Ruh mit den Ge
meinden Burkhardsfelden,
Lindenstruth, Saasen und Reiskirchen
sowie mit den
Gemeinden vom Wirberg.

Die Gemeinden vom Wirberg starten zusammen mit der Gemeinde Veitsberg-Saasen in Saasen um 16 Uhr an der Kirche.

Alle Gemeinden vereinen sich gegen 16.30 Uhr an der Grillhütte in Harbach und pilgern gemeinsam weiter
nach Elsa Ruh, wo gegen 18 Uhr ein Abschlussgottesdienst mit einem anschließenden Grillimbiss.
Wem das Pilgern zu beschwerlich
ist, kann von bzw. zu den jeweiligen Stationen auch gefahren werden.

Hierzu bitte mit den jeweiligen Gemeindebüros rechtzeitig Verbindung aufnehmen,
damit die Fahrtwünsche auch noch koordiniert werden können.

 

Urlaub Pfarrerin Neugeborn

Sommerurlaub
vom 31.07.2022 bis 21.08.2022


Herbsturlaub

vom 24.10.2022 bis 29.10.2022


übernimmt Pfr. i. R. Hartmut Miethe die Vertretung

Tel: 0171 733 83 77


Die Regelung der Vertretung in der Urlaubszeit können Sie auf dem
Anrufbeantworter des Pfarramtes abhören.
Desweitern können Sie Ihre Kirchenvorsteher fragen,
in den Schaukästen an den Kirchen nachlesen.
In der Heimatzeitung und auf der
Homepage informieren wir Sie auch über die Vertretung.

 

5 Nächte - 5 Kirchen

Kirchenübernachtungen für Kinder von 6-12 Jahren

Wenn es dunkel wird, erscheint alles in einem anderen Licht:
Manchen gruselts,
für manchen wirds endlich ruhig,
manchen
werden die Sorgen noch größer und

manche fühlen sich ganz allein.

Die meisten Menschen besuchen Kirchen indes am liebsten in der Nacht:
in
der
Weih-nacht.
Denn
: in der Kirche werden die dunkelsten Nächte die hellsten und
wärmsten.
Aber
die Wenigsten haben schon einmal in der Kirche übernachtet.

Damit die Engel in den 5 Kirchen im Kirchspiel Wirberg nicht immer alleine

schlafen müssen, wollen wir ihnen mit Euch Gesellschaft leisten und das dunkle

Haus zum Strahlen bringen.
Dazu
reisen wir durch viele Jahrhunderte, in denen

die Kirchen gebaut worden sind, lernen sie durch Spiele,
Basteln, Musik und
Nachtgeschichten kennen ... und lassen die Nacht leuchten wie den Tag.

Wer
in
allen Kirchen einmal geschlafen hat, bekommt einen Preis.

1. Kirche
Beltershain, 22.-23.7.22
2. Gemeindehaus Göbelnrod, 29.-30.7.22
3. Kirche Reinhardshain, 20.-21.8.22
4. Kirche Wirberg, 26.-27.8.22
5. Kirche Lumda, 2.-3.9.22

Los
geht*s immer um
18.30 Uhr.

Meldet Euch gerne mit Euren Freundinnen und Freunden bis zum 12. Juni 2022
beim
Pfarramt über das Anmeldeformular an.
Im
Falle einer kurzfristigen Platzbegrenzung durch Corona-
Schutzmaßnahmen entscheidet das Anmeldedatum. Mitzubringen ist: eine namentlich beschriftete Trinkflasche, Isomatte, Schlafsack und Kuscheltier.

 

Nachteulen-Gottesdienst - Auf zu neuen Wegen

An jedem 3. Sonntag im Monat wollen wir nach den Sommerferien abends einen
Nachteulen-Gottesdienst
mit Ihnen feiern.
Die Gottesdienste finden im Wechsel in
Ihren Kirchen statt.
Die Termine entnehmen Sie bitte dem
Gottesdienstplan.

 

 

Gemeindefest mit Verabschiedung von Pfr. Schmidt

 

Endlich wieder Kindergottesdienst in Lumda

Wir wollen einmal im Monat mit Euch Geschischten der Bibel lesen, hören und erleben -
dazu singen, malen und basteln sowie beten und segnen.
Alle Kinder ab 4 Jahre sind herzlich eingeladen.

Beginn: 10. September 2022
von 10:00 bis 12:00 Uhr
im Ev. Gemeindehaus Lumda

Es freuen sich auf Euch und weitere Unterstützung

Pfarrerin Christin Neugeborn, Kathrin Nachtigall-Kauß und Lisa Pöschening

 

"Mannefriedrich" und der Wirberg

Am 24.09.2022, um 18:30 Uhr
lädt der Kirchenvorstand
zu einem Vortrag ein.
In der Kirche auf dem Wirberg
liest
Herr Dr. Werner Becker aus Bonn aus seinem Buch:
"Mein Vetter, der Räuber"

Es ist die penibel dokumentierte Biografie eines bedauernswerten und zugleich ungewöhnlichen Menschen.


Friedrich Philipp Schütz, genannt "Mannefriedrich" starb am 31. Juli 1812 in seinem 32. Lebensjahr durch das Richtschwert in Heidelberg.

Neben 20 minderschweren Delikten wie Einbrüchen, Diebstählen und Straßenräubereien wurde ihm zusammen mit drei Kumpanen mit dem Überfall auf eine Kutsche bei Hemsbach an der Bergstraße ein Raubüberfall zur Last gelegt, bei dem ein Schweizer Kaufmann zu Tode gekommen war, und der schließlich maßgebend für die verhängten Todesurteile war.


Als leidenschaftlicher Historiker und Ahnenforscher fand Werner Becker eines Tages
heraus, dass die Familie Schütz, aus der der Friedrich Philipp hervorgegangen war, aus Frücht im Taunus stammte und mit seinen ebenfalls dort ansässigen Vorfahren - und somit auch mit ihm selbst - verwandt war.

Gleichzeitig wurde er auf das Schicksal des "Mannefriedrich" aufmerksam, das er nun bis ins Detail nachzuforschen begann. Dabei ließ Becker keine Quelle aus, die ihm weiterführende Informationen liefern konnte. Nachdem alle erdenklichen Möglichkeiten zur Informationssammlung ausgeschöpft waren, veröffentlichte er schließlich alle gewon-
nenen Erkenntnisse 2018 in dem oben genannten Buch "Mein Vetter, der Räuber".

Jedoch fehlten dem Autor noch immer zwei für das Leben von Friedrich Philipp bedeutende Puzzleteile aus der Geschichte der gezwungenermaßen durch halb Deutschland, besonders aber durch den mittel- und südhessischen Raum vagabundierenden Familie, die in Erfahrung zu bringen unmöglich schien.
So geht aus den zum Teil wörtlich wiedergegebenen Vernehmungsprotokollen unter anderem hevor, dass Schütz - auf seine Kindheit und Jugend angesprochen - zum einen auf seine Mutter verwiesen habe, die "...täglich mehrmals mit ihm und seinen Geschwistern gebetet..., ihn den Catechismus und viele Sprüche und Lieder ...gelehrt" habe, und zum anderen auf seine Konfirmation, "der er sich noch mit Rührung erinnerte..."
Mannefriedrich wörtlich: "Wäre ich immer so geblieben, so säße ich jetzt nicht so in Eisen, und käme dem Scharfrichter nicht unter die Hände!"



Dazu schreibt Werner Becker:

"Es ist ein Jammer, dass ich weder den Ort, an dem die Einsegnung stattfand, noch den Pfarrer, der

den - offenbar lernbegierigen - Friedrich Philipp darauf vorbereitete, benennen kann...

Der unbekannte Landpfarrer konnte Schütz zwar nicht von der Rückkehr in das herum ziehende Leben bewahren, er vermittelte ihm aber ein fundiertes Wissen und legte den Grundstein für eine beeindruckende Sprachgewandtheit.
Die Liste der wortgewaltigen Kirchenlieder, die Schütz (auswendig!) kannte und mit Dittenberger (dem Pfarrer, der Schütz in seinen letzten Tagen seines Lebens betreute und ihn auch zur Richtstätte begleitete) betete oder sang, ist lang - und die Lieder selbst sind es auch."

So betete Mannefriedrich nach der öffentlichen Verkündigung des Todesurteils laut:

"Nimmt mich der Tod auch hin, Sterben ist mein Gewinn;

denn Christus ist mein Leben, dem hab ich mich ergeben"

aus dem Lied "Auf meinen lieben Gott trau ich in Angst und Not..." von dem er behauptete, er habe es aus Mitleid mit den beiden Opfern auf dem Rückweg von der "Affäre bei Hemsbach" gesungen.


Und die fehlenden Puzzleteile? Leider erst nach der Veröffentlichung seines Buches traf das erste doch noch bei Werner Becker ein - und wies ihm den Weg direkt auf den Wirberg.

Manfred Schmidt, ebenfalls passionierter Hobby-Historiker aus Krofdorf-Gleiberg, der Werner Becker schon früher mit genealogischen Auskünften geholfen hatte, war bei persönlichen Ahnenforschungen auf ein Verzeichnis der Wirberger Konfirmanden aus dem Jahr 1795 gestoßen. Erstellt hatte es die 2020 verstorbene Marie Hessler aus
Queckborn, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, derartige Auflistungen in Kirchenbüchern handschriftlich in die lateinsche Normalschrift zu übertragen.

Zwei Einträge in besagtem Verzeichnis ließen Manfred Schmidt aufmerken:

"Schütz Friedrich Philipp, Joh. Valentins So. aus Feucht (vermutlich Lesefehler, richtig: Frücht) b. ..."

sowie
"Schütz Maria Magd, Joh. Valentins To. aus Feucht b. Coblenz"
Somit ist es der Aufmerksamkeit von Manfred Schmidt zu verdanken, dass Werner Becker doch noch den ersehnten wichtigen Schauplatz im Leben des Mannefriedrich in Erfahrung bringen konnte: Sein Vetter Friedrich Philipp Schütz war im Jahr 1795 zusammen mit seiner älteren Schwester Maria in der Kirche auf dem Wirberg konfirmiert worden.

Anfang April setzte Becker sich mit Pfarrerin Neugeborn in Verbindung und bat darum,
den Ort, an dem man seinem Vetter, dem Räuber, ein so umfassendes Wissen in Verbindung mit einer bemerkenswerten, r Menschen seines Standes außergewöhnlichen Sprachgewandtheit angedeihen ließ, einen Besuch abstatten zu dürfen, der dann am 26. April stattfand.

Mit der Information, dass Pfarrer Johann Daniel Bernbeck von 1784 bis 1816 den Pfarrdienst auf dem Wirberg versah, konnte nun auch die Personalie des Mannes geklärt werden, der Friedrich Philipp Schütz eine so wichtige Bezugsperson auf einem Stück seines
Lebensweges war. Damit konnte nun auch das zweite fehlende Puzzleteil in das Ge-
samtbild der Lebensbeschreibung des "Mannefriedrich"eingefügt werden.

Auf die Bitte von Frau Neugeborn hin hat sich Werner Becker nun zu dem oben beschriebenen Vortrag bereiterklärt.

An einem der Originalschauplätze im kurzen Leben des Friedrich Philipp Schütz dürfen sich die ZuhörerInnen auf eine spannende und doch historisch getreue Biografie freuen, die zugleich bedrückende über die Lebenswirklichkeit der armen Leute im vorvorigen Jahrhundert aufklärt.


Richard Becker

 

Aktuelle Zutrittsregelungen für die Gottesdienste

Angesichts der hohen Inzidenzen haben die Kirchenvorstände beschlossen,
weiterhin am Maske-Tragen und den Abstandsregelungen festzuhalten.
Sie empfehlen, nur unter 3G-Bedingungen teilzunehmen.
Eine Kontrolle des 3G-Status findet indes nicht mehr statt,
auch eine Anmeldung zu den normalen Sonntagsgottesdiensten ist nicht mehr nötig.

 

Termine Frauenhilfe

Die Frauenhilfe trifft sich wieder:
Reinhardshain um 19:30 Uhr im DGH alle 14 Tage
Lumda um 14:00 Uhr im Ev. Gemeindehaus wöchentlich.
Termine entnehmen Sie bitte im Gottesdienstplan des Gemeindebriefs.

Beginn Reinhardshain: 25.10.2022
Beginn Lumda: 27.10.2022

 

Bücherei Lumda im Ev. Gemeindehaus

Öffnungszeiten:
Mittwochs von 17:30-19:00 Uhr
Das Ausleihen kostet nichts. Die Ausleihfrist beträgt 2 Wochen.

 

Offene Pfarrkirche Wirberg

Viele Menschen besuchen den Wirberg, gehen hier spazieren, genießen diesen schönen Ort und die herrliche Landschaft. Deswegen haben wir den Versuch gestartet: „Offene Pfarrkirche Wirberg“.
Ab dem 1. April 2012 wird samstags und sonntags die Pfarrkirche Wirberg geöffnet sein, in der Regel in der Zeit von 9:00 bis 19:00 Uhr. Wir laden damit ein, in unserem schönen Gotteshaus, Augenblicke der Ruhe zu finden, um zu beten oder um Nachzudenken. Herr Kirchenvorsteher Richard Becker aus Reinhardshain ist ihr Ansprechpartner, wenn Sie Fragen dazu haben.

 

Gott sei Dank, es ist Sonntag

Gott sei Dank - Es ist Sonntag

Der Trend der Zeit geht immer mehr in Richtung 24 Stunden Shopping an sieben Tagen in der Woche.
Für den Verbraucher erscheint das zunächst attraktiv, da man so "flexibel" bleibt und ständig alles kaufen kann.
Dabei denkt kaum einer an die VerkäuferInnen, die dann zu unmöglichen Zeiten im Laden stehen müssen, auch wenn es wenig zu tun gibt.
Lesen Sie unter "Gott sei Dank, es ist Sonntag" mehr zur Aktion unserer Evangelischen Kirche.